Klingender Bogen
DJO - Tanz- und Musizierkreis Stuttgart
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Berichte

                                       

Prager Folkloretage 28.-31. Juli 2016

Zur Fahrt zu den Prager Folkloretagen hatten sich die Teilnehmer bereits zweimal zur Probe in Stuttgart getroffen bevor sie am Abend des 27. Juli 2016 in Dentlein eintrafen um noch einmal gemeinsam vor der Fahrt zu proben und zu übernachten. Erwartungsvoll fuhren die 18 Teilnehmer aus Stuttgart, Aalen, dem Raum Heilbronn und Dentlein am 28. Juli 2016 mit einem Bus über die Autobahn von Ansbach über Nürnberg, Pilsen nach Prag. Dort wurden wir von unserer Betreuerin Jana bereits im Hotel erwartet, das wir pünktlich erreichten. Nach der Anmeldung und der Zimmerverteilung reichte es dann noch bis zum Abendessen zu einem Spaziergang entlang des jüdischen Friedhofs mit dem Grab von Franz Kafka, der in Prag lebte.

Am Freitagmorgen brachte uns unser Bus nach dem Frühstück zur Moldau. Dort erwartete uns unsere Betreuerin, die uns zur Bühne vor dem Rudolfinum brachte, auf der wir unseren ersten halbstündigen Auftritt um 10.15 Uhr hatten. Nachdem die Gruppe tschechisch und englisch vorgestellt wurde, begannen wir mit der Münchner Polka aus Metzingen. Es folgte die Klatschpolka aus dem Egerland, der Rheinländer aus Keisd (Siebenbürgen), der Sterntanz aus Pommern, der Schwarzerdner (Hessen), die Siebenschrittfolge (Sudetenland), das Mädle mit deim Klädle aus Franken und zum Abschluß der Hafersack aus dem Egerland. Alles klappte gut und wir bekamen für unsere Tänze viel Beifall.

Nach einem kurzen Rundgang durch die Prager Altstadt ging es auf eines der Moldauschiffe zu einer zweistündigen Fahrt einschließlich Mittagessen zusammen mit anderen Festivalgruppen. Fast 70 Gruppen aus den verschiedensten Ländern waren zum zweitägigen Festival gekommen und davon hatten die meisten Teilnehmer ihre landestypischen Trachten an. So gab es auf dem Schiff aber auch sonst in der Stadt ein recht buntes Bild. Nach der Moldaufahrt konnte man die Prager Altstadt erkunden. Hierbei half uns Jana mit ihrem fachkundigen Wissen.

Heinz-Werner und Freyja waren ab 15.00 Uhr beim Empfang der Gruppen im Rathaus. Hier waren fast alle Gruppen vertreten. Alle Gruppen bekamen eine Urkunde für die Teilnahme und überreichten selbst ein Gruppengeschenk an die Organisatoren des Festivals. Wir konnten hier einen Bildband von Stuttgart und unsere CD mit Tänzen aus Böhmen, Mähren und Schlesien übergeben. Hier hatten wir auch Gelegenheit mit Gruppenleitern aus der Steiermark und aus Norwegen ins Gespräch zu kommen.

Nach einem Abendessen in einem typischen Restaurant stand für den Abend der Besuch des "Schwarzen Theaters" auf dem Programm. In einer Rahmenhandlung gab es hier Akrobatik und Tanz mit besonderen Lichteffekten zu sehen, die manche Dinge für die Zuschauer unsichtbar machte und damit eine besondere Wirkung hatte.

Alle teilnehmenden Gruppen trafen sich am Samstag zum großen Festzug durch die Prager Altstadt. Schon die Aufstellung bot ein buntes Bild. Immer wieder stockte der Zug, weil manche Gruppen auf der Straße tanzten und musizierten. Wir bekamen immer wieder Beifall als wir mit der Deutschlandfahne in unseren verschiedenen Trachten an den Zuschauern vorbei zogen. Mit der hinter uns folgenden Gruppe aus der Steiermark sangen wir gemeinsam im Festzug. Prag war an diesem schönen Sommertag auch voll von Touristen, die natürlich auch die Straßen säumten. Nach dem Umzug bot uns Jana die Möglichkeit unsere Trachten auszuziehen, da wir sie erst wieder um 18.00 Uhr bei der Vorführung auf der Bühne am Platz der Republik benötigten.

So fuhren wir am Nachmittag zur Prager Burg, dem Hradschin, mit der Straßenbahn. Jana erklärte uns vieles aus der Geschichte, auch der neueren. Wir konnten die wunderschöne Aussicht auf Prag genießen, sahen die Deutsche Botschaft in die die DDR-Bürger 1989 flüchteten, besichtigten den Veitsdom, sahen das Palais Schwarzenberg und das Erzbischöfliche Palais, um nur einen Teil zu erwähnen. Da wir ja noch einmal tanzen sollten, hatten wir nur wenig Zeit, denn wir mußten uns auch die Tracht wieder anziehen und unser Programm absprechen an dem wir durch Ausfall einer Tänzerin einige Änderungen vornahmen.

Eine hohe Bühne und ein zahlreiches Publikum erwarteten uns auf dem Platz der Republik. Hier tanzten wir dann ebenfalls wieder eine halbe Stunde. Etwas müde erreichten wir anschließend unseren Bus, der auf der anderen Moldauseite auf uns wartete. Etwa ein Drittel der Teilnehmer traf sich in einem Klosterrestaurant zum Abendessen. Die übrigen Festivalteilnehmer waren zur gleichen Zeit in zwei anderen Restaurants. Nach dem reichhaltigen Abendessen mit gutem Klosterbier spielten Musikanten aus der Steiermark vor dem Haus. Auch hier gab es noch einmal die Gelegenheit mit anderen Gruppen ins Gespräch zu kommen.

Vor der Rückfahrt mit dem Bus ins Hotel mussten wir uns von unserer Betreuerin Jana verabschieden. Sie hat sich sehr viel Mühe gegeben und wir haben sie alle ins Herz geschlossen. Da sie noch in diesem Monat heiraten wird, haben wir ihr musikalisch viel Glück und viel Segen gewünscht und sie zu einem Besuch nach Deutschland eingeladen.

Mit Blitz und Donner wurden wir am Sonntagmorgen geweckt. Doch jetzt machte es uns nichts aus, denn nach dem Frühstück hieß es nur noch das Gepäck zum Bus bringen und zurück zu fahren. Drei schöne und interessante Tage sind vorbei. Auch innerhalb der Gruppe hat Jeder mitgeholfen und seinen Teil zum Gelingen beigetragen, so dass  die Fahrt einen sehr harmonischen Verlauf nahm. Unser Busfahrer war auch immer zur Stelle, wenn er gebraucht wurde und hat sich gut mit eingefügt. Nach Kaffeetrinken in  Dentlein-Erlmühle fuhren dann alle Teilnehmer sehr zufrieden in ihre Heimatorte und freuen sich schon auf ein nächstes Mal.

Heinz-Werner Liebscher


Wir tanzen beim Backofenfest 2015 im Hohenloher Freilandmuseum Wackershofen bei Schwäbisch-Hall

   

 Aktivitäten in Stuttgart, in Mittelfranken und Hohenlohe 2015    

Wie bereits in den vergangenen Jahren hat der Volkstanzkreis "Klingender Bogen" mit 7 Paaren am 26. September 2015 beim Backofenfest auf den drei Bühnen Hohenloher Freilandmuseums Wackershofen bei Schwäbisch-Hall getanzt.       

Gemeinsam mit dem Schwäbischen Albverein und dem Trachtenverein zeigten wir Volkstänze beim Stadtteilfest in Stuttgart-Fasanenhof am 11. Juli 2015. Es war das erste Mal, dass die drei Gruppen gemeinsam diese Veranstaltung erfolgreich durchführten, wobei die Tanzleiter der Gruppen durch das Programm führten.

Im Altenheim Zamenhof in Stuttgart sind wir schon seit Jahren ein gern gesehener Gast. Hier tanzten und musizierten wir am 14. Oktober 2015 und konnten so mit unserem Programm die Bewohner erfreuen.

Auch beim Marktfest in Dentlein am Forst am 9. August 2015 tanzten wir bei hochsommerlichen Temperaturen wieder zusammen mit der Tanzgruppe des ev. Bildungswerkes Feuchtwangen.

Unsere Musikanten spielten zu Tanzfesten im Januar 2015 in Aalen-Dewangen und am 5. November 2015 in Neuenstein. Am 20. Januar 2016 ist eine Veranstaltung im Kolpinghaus in Stuttgart geplant. Hier sollen wir bei einem Seniorennachmittag deutsche Volkstänze zeigen und auch ein paar leichte Tänze zusammen mit den Gästen tanzen.

"Alexina", eine fabelhafte Geschichte von Freyja Liebscher

 "Alexina" ist inzwischen als fabelhafte Geschichte, aufgeteilt in 3 Teilen, von Freyja Liebscher geschrieben worden und eignet sich gut als Geschenk an Kinder zwischen 7 und 13 Jahren. Aber auch Erwachsene haben ihre Freude daran, besonders an den wunderschönen Bildern, die Svetlana Khasdan dafür gezeichnet hat. Auswanderung und Freundschaft sind die auch heute sehr aktuellen Themen in der Geschichte, die wir zusammen mit Aussiedlerkindern erarbeitet und bereits 2007 als Theaterstück erfolgreich auf die Bühne gebracht haben. "Alexina" kann bei Freyja Liebscher, Hauptstr. 3, 91599 Dentlein, Tel. 09855/975045 direkt bezogen werden oder über das "Heimatkulturwerk", Schloßstr. 92, 70176 Stuttgart, Tel. 0711/625138.

Auch die bereits vergriffene CD "Tänze zwischen Elbe und Oder" mit Tänzen aus Pommern, Mecklenburg, Berlin und der Altmark konnte noch einmal neu aufgelegt werden und ist wieder beziehbar ebenso die Volkstanz-CD "Tänze aus Böhmen, Mähren und Schlesien". Dazu sind auch Noten- und Beschreibungshefte lieferbar. Außerdem hat Freyja Liebscher eine Reihe Musikhefte sowie Hefte für die Sprachförderung von Kindern geschrieben. Sie sind unter "Arbeitsmaterial" zu finden.

"Der Donau entlang", Sommerfahrt 2013 nach Ungarn

Nach Proben im "Haus der Heimat" in Stuttgart und in Aichau sowie einem Auftritt beim "Sommerfest der Kulturen" auf dem Stuttgarter Marktplatz am 21. Juli 2013 fuhren wir am 4. August 2013 von Dentlein nach Linz. In Regensburg erreichten wir die Donau, die uns von nun an begleitete. Linz erreichten wir am Nachmittag, so daß wir noch Zeit für einen Spaziergang entlang der Donau und durch das Stadtzentrum bei sommerlichem Wetter hatten. Nach dem Abendessen probten wir noch einmal unser Programm, bevor wir uns im Jugendgästehaus zur Ruhe begaben.

Durch das Donautal ging es am nächsten Tag bis Melk. Hier hatten wir Zeit und Gelegenheit die umfangreiche Anlage des Benediktinerstiftes zu besichtigen. Um 17.00 Uhr wurden wir im Hotel Berlin in Budapest erwartet. Nach der Zimmerverteilung gab es einen kleinen Sektempfang vor dem Abendessen durch die Mitarbeiter des Musik-Land Reisebüros aus Tát, die in Ungarn die Organisation und Durchführung unseres Aufenthaltes übernommen hatten.

Der Dienstagvormittag führte uns zu den Sehenswürdigkeiten Budapests. So blickten wir von der Fischerbastei hinunter auf die Donau und das gegenüberliegende Pest mit dem Parlamentsgebäude. Die beiden Stadtteile Buda und Pest werden durch sieben Straßenbrücken und zwei Eisenbahnbrücken über die Donau miteinander verbunden. Wir waren in der Matthiaskirche am Budaer Burgpalast und fuhren dann über die Donau, die Andrássystraße entlang, vorbei an der ungarischen Staatsoper bis zum Heldenplatz. Nach dem Mittagessen und einem Bummel durch die Markthalle ging es am Nachmittag weiter in die Puszta zur Tanyacsarda in Lajosmizse. Eine Begrüßung mit Aprikosenschnaps und "Pogatschen", eine anschließende Kutschenfahrt und eine Reiterschau standen hier auf dem Programm. Letztere war sehr beeindruckend, wenn sie auch viel Stab aufwirbelte bei der Trockenheit und Hitze. Abendessen gab es in der Tscharda bei Zigeunermusik, die uns sogar zum Tanzen animierte. Der Abend klang aus mit einem Blick vom St.-Gellért-Denkmal auf das nächtliche Budapest und die beleuchteten Brücken über die Donau an dem noch sehr warmen Sommerabend.

Esztergom war zuerst das Ziel des nächsten Tages. Hier in der Bischoffsstadt besichtigten wir die Basilika, die größte Kirche Ungarns. Danach gab es die Möglichkeit das christliche Museum zu besichtigen oder über die, nach der Wende neu gebaute Brücke über die Donau zu gehen, um grenzüberschreitend in die Slowakei zu gelangen. In Leinwar wurden wir am Nachmittag im Heimathaus der Donauschwaben erwartet. Der Anteil der Ungarndeutschen ist hier noch groß genug um eine deutsche Schule zu betreiben, eine eigene Selbstverwaltung zu haben und auch mit Chor, Blaskapelle und Volkstanzgruppe die eigene Kultur zu pflegen. Im Kulturhaus kam es dann zur Begegnung und Vorführungen mit der ungarischen Volkstanzgruppe "Csizmahija" aus Tokod, der ungarndeutschen Volkstanzgruppe Leinwar zusammen mit der Blaskapelle und dem "Klingenden Bogen". Die Tänze der drei Gruppen waren in ihrer Art verschieden und trotzdem paßte alles gut zusammen. Auch wir bekamen für unser Programm mit deutschen Volkstänzen aus den verschiedenen Regionen sowie dazwischen zwei Musikstücken, mit Flöten und Gitarre gespielt, viel Lob und Beifall. Nach dem gemeinsamen Abendessen war es noch möglich mit allen drei Gruppen gemeinsam unter unserer Anleitung zu tanzen und zu singen.

Am Donnerstag führte uns unser Reiseleiter Zoltan Péter zunächst zur Margareteninsel, die mitten in der Donau liegt. Hier haben wir schon am Vormittag gerne den Schatten unter den Bäumen gesucht. Auf einem kleinen Ausflugsschiff konnten wir nun noch einmal Budapest von der Donau aus betrachten bevor wir weiterfuhren nach Szentendre. Hier konnte man das Keramikmuseum besuchen und außer Keramik noch viele andere Dinge an den Ständen und Läden in den Straßen des Touristikortes kaufen. Ein Spaziergang durch die Straßen und Gassen oder hinunter zur Donau war bei der großen Hitze doch ein wenig beschwerlich. So saßen wir dann gern im klimatisierten Restaurant oder dann im klimatisierten Bus bei der Weiterfahrt nach Visegrád. Beim Aufstieg zur Burg von König Matthias kam uns ein Wasserschlauch gerade recht zum Abkühlen. Entschädigt wurden wir durch den Blick über das Land und hinunter zur Donau, aber auch durch die vielen Ausstellungsstücke, die es zu sehen gab. Einige benutzten stattdessen die Sommerrodelbahn und hofften wohl durch den Fahrtwind etwas Abkühlung zu bekommen. Am Salomon-Turm wurden anschließend mittelalterliche Ritterkämpfe vorgeführt, zuvor wurden wir aber ausreichend mit Getränken versorgt und bekamen eine Einführung von einem edlen Ritter. Das königliche Festmahl gab es dann im Restaurant "Renessaince" am Ufer der Donau. Wir alle saßen um einen großen runden Tisch. Das Essen war, wie während des gesamten Aufenthaltes in Ungarn, sehr reichhaltig und gut. Auch dafür noch ein großes Lob dem Reisebüro Musik-Land.

Noch einmal konnten wir im klimatisierten Hotel in Budapest übernachten bevor wir die Heimreise antraten. Nach der Verabschiedung von Zoltan Péter und Norbert Kovács und dem Austausch von Geschenken fuhren wir zunächst nach Wien um dem Park von Schloß Schönbrunn einen Besuch abzustatten bevor wir wieder unser Zwischenquartier in Linz erreichten. Beim Abendspaziergang durch Linz erwischte uns dann ein Gewitterguß, der erste Regen nach acht Tagen Sonnenschein und sommerrlicher Hitze.

Weiter ging es der Donau entlang bis Passau. Hier hatten wir bei Sonnenschein und angenehmeren Temperaturen etwas Zeit um uns den Betrieb an der Schiffsanlegestelle an der Donau anzusehen. Diesmal fuhren wir mit einem kleinen Bus der Firma Klöpfer und hatten mit Hermann einen sehr guten Busfahrer, der uns überall sicher ans Ziel brachte. Den Abschlußabend führten wir im Gemeindesaal der ev. Kirche in Dentlein durch. Dazu hatten wir auch die Tänzer des ev. Bildungswerkes Feuchtwangen eingeladen, die uns mit reichhaltigem Abendessen versorgten. Das gemeinsame Tanzen der beiden Gruppen bildete den richtigen Rahmen zum Abschluß dieser Fahrt, die sehr harmonisch und erfolgreich verlaufen ist.

Wir tanzten im Burgenlandzentrum Feuerbach und im Altenheim Zamenhof

Am Mittwoch, den 13. März 2013 konnten wir am Nachmittag mit 5 Paaren beim gut besuchten Altennachmittag in Stuttgart-Feuerbach mit Oskar Sauter als Musikanten Volkstänze aus dem gesamten deutschen Sprachraum vorführen und zum Abschluß zusammen mit den Besuchern noch den Rheinländer aus Siebenbürgen gemeinsam tanzen. Dazwischen musizierten Oskar Sauter und Heinz-Werner Liebscher eigene Musikstücke. Es war ein gelungenes Programm, das die Besucher begeistert aufnahmen. Auch im Altenheim Zamenhof in Stuttgart-West waren wir im Mai wieder mit unserem Tanzprogramm gern gesehene Gäste. Oskar Sauter spielte uns auch hier zu den Volkstänzen auf.

"Heut' soll das große Flachsernten sein", Schwedenfahrt 2012

Dieses schwedische Lied hat Claudia u.a. mit uns eingeübt für unsere Fahrt nach Schweden vom 4.-18. August 2012. Flachs haben wir in Schweden zwar nicht geerntet, aber alte Freunde konnten wir auf unserer Schwedenfahrt besuchen und neue kenenlernen. Doch zunächst mußten die Tänze, Lieder und Musikstücke für die Fahrt geprobt werden. Nach einem musischen Osterlager zur Vorbereitung in Bad Herrenalb und einem Probenwochenende im "Haus der Heimat" in Stuttgart am 21.-22. Juli 2012, das mit einem Auftritt beim Kinder- uznd Jugendfestival auf dem Schloßplatz endete, ging es mit drei gemieteten Kleinbussen zunächst nach Hann.-Münden in die Jugendherberge. Neben den Proben hatten wir auch noch Zeit uns die historische Altstadt mit den vielen Fachwerkhäusern anzuschauen und auch die Stelle zu sehen, an der aus dem Zusammenfluß von Fulda und Werra die Weser entsteht. Weiter ging es dann nach Puttgarden, mit der Fähre nach Dänemark und von hier über Helsingör mit der Fähre nach Südschweden.

Unser Ziel war die Jugendherberge in Halmstad. Auch hier hatten wir Gelegenheit die Stadt und das Umland zu besichtigen. So gab es ein Schloß noch aus dänischer Zeit und eine sehenswerte Altstadt. Auch alte Windmühlen konnten wir besichtigen, die heute zu Museen ausgebaut sind. Die Ostsee war nicht weit. Es gab auch einen schönen Strand der zum Spazierengehen einlud. Zum Baden war es allerdings zu kalt und zu windig, so daß einige nur die Füße mal ins Wasser streckten. Vormittags konnten wir den Frühstücksraum in der Jugendherberge zum Proben nutzen.

Auf dem Weg nach Sturefors zu unserer ersten Gastgruppe übernachteten wir noch einmal in der Jugendherberge Huskvarna am Vätternsee, einem der beiden großen Seen in Schweden. In Sturefors wurden wir dann am Freitag nachmittag in einem Freilichtmuseum schon erwartet. Vor neun Jahren waren wir bei dieser schwedischen Gruppe zu Gast nachdem die Gruppe vorher bei uns in Stuttgart zu Gast war. So gab es für viele ein Wiedersehen und nach einer herzlichen Begrüßung und dem gemeinsamen Abendessen ging es dann in die Quartiere. Auf dem historischen Marktplatz des Freilichtmuseums Gamla Linköping spielten zunächst eine halbe Stunde unsere Musikanten am nächsten Tag und danach zogen wir unter schwedischer Musikbegleitung zum Musikpavillon um unsere Tänze einem zahlreichen Publikum vorzuführen. Mit großen Plakaten waren wir bereits als "Tysk folkdansgruppp med orkester" angekündigt worden. Daneben konnten wir uns die verschiedenen Häuser einer mittelalterlichen schwedischen Stadt ansehen. Eine weitere Veranstaltung hatten wir in Berg auf einer Bühne neben dem Götakanal auf dem die Ausflugsschiffe über mehrere Schleusen hintereinander geleitet werden. Da es sich hier um ein bekanntes Ausflugsziel handelt, kommen im Sommer auch viele Besucher. So bekamen wir auch hier viel Beifall für unsere Tänze und konnten anschließend einem Deutschen, der jetzt in Schweden wohnt und hier Thüringer Rostbratwürste verkauft, eine Freude bereiten mit ein paar Liedern zum Geburtstag seiner Frau. Getanzt, gesungen und musiziert wurde nach einem gemeinsamen Abendessen beim Begegnungsabend im Gemeindehaus von Sturefors und unser Tänze zeigten wir dann noch am Sonntag nachmittag bei einem Fest in einem Museumsdorf in Bjärka-Säby. Gemeinsame Stunden mit unseren schwedischen Gastgebern rundeten den Aufenthalt ab. So fiel der Abschied am Montag nicht leicht. Aber wir wurden am Abend bei der nächsten Gruppe in Uppsala erwartet.

Die Fahrt nach Uppsala über Katrineholm, Västeras, Enköping durch Wälder und an schönen Seen vorbei war allein schon ein Erlebnis. In Uppsala wurden wir dann von der Gruppe Fyrisgillet mit Musik empfangen. Es schlo0 sich ein gemeinsames Essen sowie gemeinsames Tanzen, Singen und Musizieren an, bevor es in dei Privatquartiere ging. Der Dienstag war zunächst ausgefüllt mit einer Führung durch Uppsala. Vom neu erbauten Konzert- und Kongresszentrum hatten wir einen guten Überblick über die Universitätsstadt und die Umgebung. Beeindruckend war auch das Innere der Domkirche. Am Nachmittag fuhren wir nach Nyby um in einem Altenheim zu tanzen. Zum Abendessen waren wir bereits um 17.00 Uhr in Odinsborg, einbem traditionsreichen Restaurant in Gamla Uppsala und eine Stunde später trafen wir uns im Disagarden, einem Freilichtmuseum in Gamla Uppsala. Hier tanzten wir gemeinsam mit den schwedischen Volkstänzern abwechselnd nach unserer Musik und nach schwedischer Musik. Kaffee, Waffeln und Zimtschnecken wurde von den Gastgebern mitgebracht und am Schluß wurden wechselseitig Geschenke überreicht. Dabei gab man uns zu verstehen, daß unser Besuch der Höhepunkt ihrer Jahresarbeit sei.

Auch Hjördis Lenz war inzwischen aus Stockholm eingetroffen. Sie hat für uns den Aufenthalt in Uppsala und Sturefors organisiert, wobei uns ihre Schwester Annika in Sturefors gehofen hat. Hjördis hat vor 10 Jahren bei uns in Stuttgart mitgetanzt und auch an unserer Fahrt nach Südfrankreich teilgenommen, so daß sie natürlich gerne auch unsere Tänze einmal wieder mitgetanzt hat. Da sie inzwischen in Stockholm wohnt und arbeitet hat sie uns am nächsten Tag nach Stockholm begleitet und uns auch, zusammen mit ihrem Mann und ihrem kleinen Kind, die schwedische Hauptstadt ein wenig gezeigt. So ging es zunächst zum königlichen Schloß um die Wachablösung mitzuerleben. Fast eine Stunde dauerte dieses Schauspiel in historischen Uniformen und teilweise hoch zu Roß. Vom Stadsgardsleden konnten wir einen Blick auf die Altstadt werfen und die großen Schiffe sehen, die gerade im Hafen lagen. Danach war noch Zeit für einen Bummel durch Gamla Stan, die Altstadt. Bis zum Abendessen mußten wir noch in der Jugendherberge Tyresö, südlich von Stockholm, sein und so mußten wir uns von Hjördis und ihrer kleinen Familie wieder verabschieden mit dem Wunsch uns bald einmal wieder zu treffen.

Die Jugendherberge Tyresö liegt malerisch auf einer kleinen Anhöhe mit einem Schloß in der Nähe. Hier wären wir sicher noch gerne ein paar Tage geblieben. Doch wir hatten am nächsten Tag eine lange Strecke bis nach Brantevik in Südschweden vor uns. Dazu fuhren wir diesmal die Ostküste entlang. Die Jugendherberge in Brantevik ist direkt an der Küste und so gingen wir in der Abenddämmerung zum Hafen. Der Streand war allerdings für ein paar Badelustige zu weit weg und zwischen den Steinen war es doch sehr glitschig.

Hinter Malmö verließen wir auf der großen Brücke nach Kopenhagen bei strahlendem Sonnenschein Schweden um über Dänemark weiter bis zum "Haus Weichselland" bei Hannover zu kommen. In diesem schönen DJO-Heim des Landesverbandes Niedersachsen verbrachten wir die letzte Nacht unserer Schwedenfahrt und haben am Abend noch einmal diese Fahrt reflektiert und getanzt. Bevor es nach dem Frühstück endgültig nach Hause ging, tanzten , sangen und musizierten wir vor den Teilnehmern des Zeltlagers hinter dem "Haus Weichselland" und verabschiedeten uns mit dem Siebenbürger Rheinländer, zu dem wir auch die Zeltlagerteilnehmer mit einbezogen.

So wurde die Fahrt ein schönes Erlebnis für alle Teilnehmer. Durch die Mithilfe aller Teilnehmer konnte sie auch preiswert durchgeführt werden. Bei allen Gastgebern in Schweden möchten wir uns für die schönen Tage bedanken. Sie werden uns sicher unvergeßlich bleiben. Gerhard Ehrlich hatte die Tanzmusik zusammengestellt bei der neben Andrea und Freyja auch seine beiden Neffen Timon und Marian mitmachten. Für diese beiden war es das erste Mal bei einer solchen Fahrt dabei zu sein und die Volkstänze mitzuspielen. Diese Feuerprobe haben sie gut bestanden und es hat ihnen offenbar gut gefallen. Ein weiterer Bericht mit Bildern von der Fahrt nach Schweden ist auf www.cuml.de zu finden.

So war es nun auch möglich zusammen mit diesen Musikanten sowie sieben Tanzpaaren beim Backofenfest im Hohenloher Freilandmuseum in Wackershofen bei Schwäbisch-Hall am 30. September 2012 nacheinander auf drei Bühnen ein abwechslungsreiches Tanzprogramm vorzuführen, das bei strahlendem Sonnenschein bei den vielen Zuschauern gut ankam.

Unsere Volkstanzmusik im Einsatz

Am 29. Januar 2012 spielte unsere Volkstanzmusik zum ersten Mal beim Tanzfest in Aalen-Dewangen. Das Fest, das Otto und Marga nun schon seit 10 Jahren organisieren, war gut besucht und auch die Stimmung war gut. 

Am Donnerstag, den 8. November 2012 spielen wir diesmal in Neuenstein im evangelischen Gemeindehaus, Hintere Str. 8 zum tanzen ab 20.00 Uhr für die Hohenlohisch-Fränkische Trachtengruppe Öhringen. Hier sind wir inzwischen schon fester Bestandteil des "Danz Regional" unter der Tanzleitung von Alfred Wittman geworden.

Vorbereitungstreffen für die Schwedenfahrt 2012 im Schwarzwald

Die Volkstanzgruppe in Storefors in Schweden besuchten wir vor neun Jahren und nun wollen wir die Verbindung wieder aktivieren und außerdem noch bei einer Gruppe in Uppsala zun Gast sein.

Als Vorbereitung unserer Fahrt im Sommer trafen wir uns von Karfreitag bis Ostermontag im Ferienheim Aschenhütte in Bad Herrenalb. Die Tänze für die Fahrt sollten geprobt werden, dazu sollte musiziert und gesungen aber auch für unsere kleine Osterfeier gebastelt werden.

Im sog. "Sommerhaus" waren wir untergebracht und hatten dort auch die beiden Gruppenräume zum Üben bekommen. Die Mahlzeiten wurden im Haupthaus eingenommen. Schon die Begrüßung der Heimleitung bei der Ankunft war sehr herzlich und Unterbringung und Übungsräume waren für uns ideal.

So stürzten wir uns auch gleich in die Arbeit. Gerhard Ehrlich hat für die Fahrt eine Volkstanzmusik zusammengestellt aus zwei Klarinetten, Trompete Harfe und Baß, die noch nicht vorher miteinander gespielt hatten. So mußten sich die Musikanten auf die Tänzer einstellen und die Tänzer auf die Musikanten. Das war nicht immer so einfach aber bis zum Schluß klappte es dann sehr gut und wir können uns auf unserer Fahrt über eine gute Musik freuen.

Für manche Tänzer war auch der eine oder andere Tanz neu, den Heinz-Werner Liebscher für die Fahrt ausgesucht hatte. So wurden die Tänze mit ihm auch teilweise mit CD geprobt während die Musikanten im anderen Tagesraum übten. Gerhard Botsch tanzte mit uns schwedische Tänze wie den Stockholm Schottisch und die Pariser Polka, während uns Dieter Haberer, der zur Zeit der Heimleitung zur Seite steht, in die Geheimnisse des schwedischen Nationaltanzes Hambo einweihte.

Claudia Maus-Liebscher war uberrascht von den guten stimmlichen Leistungen. Neben Kanons, Morgen-, Abend- und Tischliedern versuchte sie auch mit uns vierstimmige Liedsätze zu singen. Da in jeder Stimme wenigstens zwei gute Sänger waren, wurden die übrigen, die zunächst glaubten nicht singen zu können, mitgezogen und waren dann selbst über den guten Klang erstaunt.

Gebastelt wurde mit Freyja Liebscher am Freitag und Samstag abend für den Ostertisch. Da die dabei hergestellten Gestecke mit Osterglocken aus farbigen Tonpapier zwar nicht riechen, dafür aber wesentlich länger halten, konnten wir sie am Schluß auch u.a. an die Heimleitung, den Koch und Dieter Haberer verschenken. Nach dem Wecken, mit dem uns Gerhard und Andrea Ehrlich mit ihren Dudelsäcken jeden Morgen aus den Federn holten, führten wir am Ostersonntag morgen am geschückten Frühstückstisch unsere kleine Osterfeier mit Liedern, Geschichten und Gedichten durch und was konnte besser passen als "Gott hat alles recht gemacht" aus Südtirol im vierstimmigen Satz.

Aber trotz der vielen Proben und des nicht immer freundlichen Osterwetters, am Montag morgen schneite es sogar, gab es doch die Gelegenheit zum Osterspaziergang oder zu kleineren Wanderungen rund um die Aschenhütte. So hatten wir ein arbeitsreiches aber schönes und befriedigendes Osterlager und danken allen die dazu beigetragen haben, nicht zuletzt dem Koch für das ausgezeichnete Essen und der Heimleiterin Frau Jürgens und Dieter Haberer, die uns bestens betreut haben. Vor der Fahrt werden wir uns noch einmal für ein Wochenende im Juli im "Haus der Heimat" in Stuttgart treffen und dazwischen bei den wöchentlichen Übungsabenden freitags in Stuttgart immer wieder die Tänze üben.

Wir tanzen im Altenheim und musizieren zum Jubiläum der Pommern

Es ist schon ein guter Brauch einmal im Jahr die Bewohner des Altenheimes Zamenhof in Stuttgart zu besuchen und sie mit unseren Volkstänzen und Musikstücken zu erfreuen. So waren wir auch am 28. März 2012 dort und haben getanzt. Oskar Sauter und Heinz-Werner Liebscher haben die Musik gespielt und mancher hat bei bekannten Stücken mitgesummt oder sogar beim Siebenbürger Rheinländer und einer Runde Walzer mitgetanzt. Mit Kaffee und Kuchen wurden alle gut versorgt. Die dankbaren und freundlichen Gesichter haben uns gezeigt, wie wichtig diese Arbeit ist und wir sicher im nächsten Jahr wieder vorbeikommen.

Nur wenige Tage später musizierten wir am 31. März 2012 zum 60-jährigen Jubiläum der Landsmannschaft Pommern in Baden- Württemberg in Stuttgart. Mit zwei Flöten und Gitarre spielen wir Musikstücke die Freyja Liebscher neu geschrieben hat und großen Anklang fanden.

Schwäbisch-Fränkischer Volkstanzabend in Möglingen im Oktober 2011

Zu ihrem Jahresausflug hatten die Volkstanzfreunde Feuchtwangen und die Volkstanzmusik Feuchtwangen am 8. Oktober 2011 eingeladen. Diesmal war das Ziel die Schillerstadt Marbach am Neckar und Möglingen bei Ludwigsburg. Mit 37 Teilnehmern begann die Fahrt über die Autobahn und am Bahnhof Marbach erwartete die Gruppe schon Oskar Sauter, der eine einstündige Führung mit ihr unternahm, die so spannend und interessant war, daß auch der Regen nicht viel ausmachte. Erfuhren sie doch interessante Einzelheiten über die Gründung vor mehr als 1000 Jahren als Marbach noch Markbach hieß und der Markbach die Grenze zwischen Alemannen und Franken bildete. Sie kamen vorbei an dem Geburtshaus von Friedrich Schiller, sahen die Mauergärten an der Stadtmauer, die schmucken Häuser der Weingärtner, das Stadttor und die schönen Fachwerkhäuser in der Altstadt.

Weiter ging die Fahrt am Neckar entlang nach Ludwigsburg, am Schloß vorbei und weiter bis nach Möglingen. Im ev. Gemeindezentrum hatten Eberhard Koch mit seinen Helfern schon alles vorbereitet und erwartete  die Gruppe. Hier im Saal waren alle wieder schnell aufgewärmt bei Kaffee und Kuchen. Inzwischen waren auch die Volkstänzer vom "Klingenden Bogen" aus Stuttgart eingetroffen, für die dann noch schnell zwei Tische aufgestellt wurden. Die Volkstanzmusik des "Klingenden Bogen" mit Oskar Sauter, Freyja und Heinz-Werner Liebscher packten nun ihre Instrumente aus und spielten schwäbische Volkstänze, die gemeinsam von allen getanzt wurden. Dazwischen gab es noch eine Runde mit Walzer, Polka und Rheinländer mit eigenen Kompositionen von Oskar Sauter und zwei siebenbürgische Tänze, die Gerhard und Dagmar Botsch mit ihren schönen siebenbürgischen Trachten vorzeigten.

In der Küche war man inzwischen fleißig beim Herrichten des warmen Abendessens. Am Büfett konnte sich dann jeder bedienen, wobei es genügend gab und niemand hungrig aufstand. Natürlich gab es neben Mineralwasser und Apfelschorle auch Weißwein, Rotwein und Schillerwein aus Marbach, der aus einem Rotwein und zwei Weißweinen zusammen gekeltert wird.

Den zweiten Teil des Abends bestritt nun die Volkstanzmusik Feuchtwangen mit ihren Blasinstrumenten bei der Freyja ebenfalls mit der Klarinette mitspielte. Auch hier wurde wieder fröhlich miteinander getanzt. Der Leiter der Blasmusik Fritz Bach war Organisator der Fahrt. Er verteilte kurz vor Schluß noch Texte und so lernten wir noch ein Lied mit dem Titel "Nimm dir Zeit", das gemeinsam gesungen wurde bevor mit dem gemeinsam getanzten Bernhardswalzer und dem Lied "Kein schöner Land" der Abend ausklang.

Es war eine schöne Begegnung zwischen "Franken" und "Schwaben", die bereits vor einem Jahr mit einem gemeinsamen Abend der Volkstanzfreunde Feuchtwangen und dem "Klingenden Bogen" aus Stuttgart in Aichau bei Feuchtwangen begann und nun seine Fortsetzung im größeren Rahmen fand.

Der Dank gilt nun allen, die diese schöne Begegnung organisiert und durchgeführt haben, in erster Linie Fritz Bach, der schon im Vorfeld viele Telefonate führte um die Fahrt zu einem guten Erfolg werden zu lassen, Oskar Sauter für seine Vorarbeit und die interessante Führung durch Marbach, die mit so viel Menschen und bei schlechtem Wetter eine Meisterleistung war. Ein besonderer Dank gilt auch Eberhard Koch, der in Möglingen alles organisierte und für das gute und reichhaltige Essen sorgte, sowie seinen Helfern und Elsbeth Sauter, die im Hintergrund fleißig mit half. Von vielen Teilnehmern bekam ich ein großes Lob zu hören und so werden wohl diese Verbindungen nicht so schnell wieder abreißen.


Jahresbericht 2010

Mit 13 Teilnehmern unseres Volkstanzkreises nahmen wir am 26. Juni 2010 an der Bodensee-Volkstanzfahrt mit der MS Graf Zeppelin teil, zu der die Arbeitsgemeinschaft Schwäbischer Volkstumsgruppen eingeladen hatte.

Bei wunderschönem Wetter gingen wir am Nachmittag in Friedrichshafen an Bord. Die Teilnehmer, die aus Baden-Württemberg und Bayern kamen, waren fast alle in ihren Trachten erschienen und boten so ein buntes Bild. Gleich nach der Abfahrt begann dann die große Polonaise, die uns über beide Decks des größten Bodenseeschiffs führte. Vier Stunden konnte dann ausgiebig getanzt werden mit zwei verschiedenen Volkstanzmusiken, die unermüdlich spielten. Die Tänze wurden teilweise kurz gezeigt und konnten dann auch ohne Schwierigkeiten mitgetanzt werden. Unterdessen fuhr das Schiff entlang des deutschen Ufers vorbei an Lindau bis Bregenz mit Blick auf die Kulissen der Bregenzer Festspielbühne aber auch auf den im Hintergrund der Abendsonne leuchtenden Pfänder und weiter am schweizer Ufer zurück nach Friedrichshafen nach einem wunderschönen Sonnenuntergang über dem Bodensee. Hier hatte die Arbeitsgemeinschaft Schwäbischer Volkstumsgruppen, die ihr 50-jähriges Jubiläum feiert eine wunderschöne Idee in die Tat umgesetzt, die alle Teilnehmer begeisterte.

Beim Kinder- und Jugendfestival des Stadtjugendringes am 17. Juli 2010 im Stuttgarter Schloßgarten betreuten wir wieder einen eigenen Stand und boten dort unter Anleitung das Basteln von einfachen Musikinstrumenten an, das von den Kindern auch gerne angenommen wurde. So kam Freyja kaum dazu etwas zu essen, da die Nachfrage so groß war. Zusammen mit der Gruppe ETUI zeigten wir dann am Abend auf der Veranstaltungsbühne am Schloßplatz deutsche Volkstänze.

Auch in Mittelfranken konnten wir einige Veranstaltungen durchführen. Am 25. Juli 2010 gestalteten wir mit unserem Musizierkreis ein Sommerfest der ev. Kirche in Dentlein mit und am 2. Oktober 2010 gab es zusammen mit der Volkstanzgruppe Feuchtwangen einen schwäbisch-fränkischen Volkstanzabend in Aichau. Unsere Volkstanzmusik begleitete vom 14.-17. Oktober 2010 die Volkstanzgruppe aus Haundorf bei ihrer Fahrt nach Westflandern und spielte am 4. November 2010 beim "Danz regional" in Öhringen.

Im Februar 2010 führten wir eine musische Schülerfreizeit in der Jugendherberge Feuchtwangen durch. Uns hat es dort so gut gefallen, daß wir auch 2011 in den Faschingsferien in Feuchtwangen eine durchführen wollen.

Bilder von der Schülerfreizeit, der Volkstanzfahrt auf dem Bodensee und der Fahrt nach Flandern sind im Fotoalbum 2010 zu finden. Die Einladung zur Schülerfreizeit 2011 ist im Terminkalender.

Zwei neue CD konnten wir 2010 herausbringen. Sie sind als Neuerscheinungen unter CD und Filme zu finden. Auch ein Film von Freyja Liebscher über die Fahrt nach Australien konnte fertiggestellt werden und ist dort zu finden.